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»Ja, aber hallo!« Die Presseschau vom 12. Mai 2017

Lesenswertes und Sehenswertes

Frankreich hat gewählt – und sich in der Stichwahl für Emmanuel Macron entschieden. Aber damit auch für Europa? Auf project-sydicate.org erklären die Wirtschaftswissenschaftler Joseph E. Stiglitz und Dani Rodrik, warum die Globalisierungsbefürworter den Champagner erst einmal im Kühlschrank lassen sollten und der Kampf gegen den rechen Rand noch lange nicht gewonnen ist. »Ja, aber hallo!«, schreibt dagegen Steffen Dobbert auf ZEIT ONLINE und meint damit, dass Macrons Wahlsieg gut sei für Europa. Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot weist im ORF darauf hin, dass gut für Europa nicht gleich gut für die EU heißen muss.

»How do we meet the challenges of building a new, more equal, and more democratic world, when we are confronted on all sides by an increasingly extremist and lavishly funded right wing?«, fragt Sarah Leonard und führt damit in eine Spezialausgabe von The Nation ein, in der viele Schriftstellerinnen und Schriftsteller dieser Frage nachgehen.

Inwieweit blockieren Populismus, neue Autokratien und Nationalismus die Weltgemeinschaft und den ursprünglichen Globalisierungsgedanken? Ein Beitrag von Andreas Zielcke in der Süddeutschen Zeitung

 

Das Buch und die Autoren in der Presse

Stellungnahmen zum Wahlausgang in Frankreich kamen von Paul Mason im Guardian und der Philosophin Marina Garcés, Mitautorin der spanischen Ausgabe von Die große Regression, auf VilaWeb. Außerdem wurde im Zuge von Macrons Wahlsieg die Lektüre von Wolfgang Streecks Buch Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus in MEDIAPART empfohlen.

Oliver Nachtwey sprach im Interview mit SPIEGEL ONLINE (kostenpflichtiger Artikel) über das Problem des kollektiven sozialen Abstiegs und wie dieser Entzivilisierung befördert.

Eine Besprechung von Die große Regression ist in dieser Woche zum Beispiel im französischen Philosophie magazine erschienen. Und: Ivan Krastevs Essay »Majoritäre Zukunft« wird ab sofort als Serie in der Dublin Review of Books zu lesen sein.

 

Kurz & aktuell

Paul Mason diskutiert am 12. Mai bei the convention in London mit über die Frage, wie man populistische Tendenzen bekämpfen kann.

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